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Neustes aus Nepal

Der Besuch von Sonngard Trindler in Nepal war aus unterschiedlichen Gründen notwendig und wertvoll. So konnte sie unsere langjährige Krankenschwester verabschieden und mit den Vertretern aus dem Dolpo über das beschädigte Schulgebäude in Namdo sprechen. Weiter nutzte sie ihre Zeit für eine wichtige Sitzung zum Anstoss der schon lange gewünschten Lehrerweiterbildung und für einen Besuch einer Schule für technische Berufe mit unseren Hostelschülern.

Abschied Yangdi

Fünf Jahre arbeitete Yangdi als Krankenschwester in dem entlegenen Dorf Karang im Upper Dolpo, angestellt vom  Schulverein Lo-Manthang. Sie leistete hervorragende Arbeit, war bei der Bevölkerung beliebt und genoss grösstes Vertrauen. Jetzt folgt sie ihrem Mann, der seit längerem als Gastarbeiter in Portugel arbeitet, nach Europa. Wir bedauern sehr, dass wir von ihr Abschied nehmen müssen. Ihr ein ganz herzliches Dankeschön. Und alles Gute für die Zukunft.

Sonngard Trindler verabschiedet Yangdi

Schulgebäude Namdo

Die Schule in Namdo ist durch ungewöhnlich heftige Regenfälle stark beschädigt worden. Der Lehmbau hat Risse bekommen, rutscht zum Teil ab und kann nicht renoviert werden. Eine grosse Aufgabe für alle Beteiligten: Eltern, politische Vertreter und Schulverein. 

Lehrerfortbildung

Durch Initiative des Schulvereins –Sonngard Trindler knüpfte den Kontakt zu REED Nepal –  kommt nun eine dringend gewünschte und nötige  Lehrerfortbildung zustande, an der sich alle Schulen des Upper Dolpo beteiligen. Die Organisation liegt in Händen von REED Nepal.

Gruppenbild nach der gemeinschaftlichen Sitzung

Besichtigung Berufsausbildung

Mit den Schülern aus unserem Hostel in Kathmandu konnte die Schule für technische Berufe besucht werden (Balau School of Engineering and Technology). Diese bildet für diverse Berufe aus, so beispielsweise Elektriker, Mechaniker, Solar-Techniker, Installateur und Optiker und wird unter anderem von Helvetas unterstützt. Eine solche Ausbildung ist aus unserer Sicht sehr sinnvoll, da es für die von der Bevölkerung teilweise bevorzugten Studiengänge häufig wenig Arbeitsstellen gibt, während diese praktischen Berufe sehr gefragt und notwendig wären. 

(29.12.2018)

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