Erdbeben: Projekt „Hoffnung“

Spendenziel für dieses Projekt ist CHF 530.000
27% gespendet/CHF 381.933 ausstehend
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Tempathang – ein Dorf entsteht neu

Nach den Erdbeben in Nepal im April und Mai 2015 leistet der Verein auf Grund von Zusatzspenden für die Dorfbewohner von Tempathang in ihrem provisorischen Zelt- und Hüttenlager in der Nähe von Kathmandu Soforthilfe.
Nach der Rückkehr der Dorfbewohner in ihr zerstörtes Dorf beschliesst der Verein per Ende des Jahres 2015, den Geschädigten beim Wiederaufbau der 108 zerstörten Häuser zu helfen und ruft ein zeitlich befristetes Projekt „Wiederaufbau des Dorfes Tempathang“ ins Leben.
Der Neubau der soll dabei durch die Betroffenen selbst erfolgen. Es gilt das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Das Dorf Tempathang ist die letzte grössere Streusiedlung im Tal des Balephi Kolas, liegt auf 2200m Höhe, hat ca. 500 Einwohner und wird vom Great Himalaya Treck berührt. Das Dorf ist an keine Strasse angeschlossen und ist nur zu Fuss mit einem eintägigen Marsch erreichbar. Die vom Erdbeben verursachten Hangrutsche erschweren den Zugang.

Bisheriger Projektverlauf

Spendenstand (1.12.2016)           CHF 148 067.- (28 %)
Spendenziel für dieses Projekt ist CHF 530 000.-


Stand Dezember 2016:

Drei Häuser sind fertiggestellt, aber noch fehlen die Dachplatten.

Neues Haus in Tempathang

In Tempathang werden 2 Frauen im Bau von rauchfreien Küchenöfen durch einen Lehrer des „Ofenmacher e.V.“ http://ofenmacher.org/willkommen/ ausgebildet.

 

Sonam, der Lehrer und die Frauen


Stand November 2016:

Bei einem Besuch des Dorfes im November durch zwei Mitglieder des Projektteams konnten die ersten zwei im Bau befindlichen Häuser besichtigt werden.

Stand November 2016:
Bei einem Besuch des Dorfes im November durch zwei Mitglieder des Projektteams konnten die ersten zwei im Bau befindlichen Häuser besichtigt werden.

Haus im Bau

Schreiner bei der Arbeit

Für weitere 3,5 Häuser ist das Holz – und Steinmaterial vorbereitet. Es wird erwartet, dass Ende Dezember drei oder vier Häuser fertiggestellt sind.
Die Kosten für die Häuser sind im geplanten Rahmen. Um den Bewohner mehr Flexibilität bei der Planung und Durchführung der Arbeiten einzuräumen, werden die monatlichen Gehaltszahlungen ab 1. Januar 2017 auf Fertigstellungsprämien umgestellt. Die ersten Erfahrungswerte zeigen, dass mit der jetzigen Zahl der Experten im Jahr 10 – 12 Häuser erstellt werden können. Der neue Zahlungsmodus erlaubt es, weitere Experten anzulernen und die Zahl der Vollzeitbeschäftigten für den Bau und somit auch die theoretisch mögliche Zahl der neuen Gebäude zu erhöhen.
Die Beschaffung des Bauholzes stellt die Gemeinschaft vor grosse Herausforderungen, da die Bäume ca. 400 Höhenmeter über dem Dorf gefällt werden müssen. Das Holz kann aber nur in den Wintermonaten geschlagen werden und muss vor Verwendung 3 Monate lagern. Das Zurechtschneiden und der Transport zur Werkstatt ist ein Beitrag den die Dorfbewohner in Eigenarbeit leisten müssen.

Juni 2016:
Im Juni kehren die Experten ins Dorf zurück und beginnen nach dem Kauf und der Bereitstellung der notwendigen Arbeitsgeräte mit dem Bau der ersten der 108 Häuser. Der Schulverein übernimmt Gehaltszahlungen für die Arbeit der ausgebildeten Dorfbewohner, die nicht auf den Feldern arbeiten können.

April 2016:
In der Rabindra Puri Stiftung werden im April/ Mai 2016 16 Dorfbewohner als Schreiner und Steinmetze an einem Musterhaus in der Technik erbebensicheren Bauens ausgebildet. Ziel der Ausbildung ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Als Material beim Bau kommen nur Steine, Lehm und Holz in Frage. Der Baustil orientiert sich an der nepalesischen Bautradition.
Peter Trindler als Vertreter des Schulvereins Lo-Manthang besucht Tempathang uns bespricht vor Ort Vorgehensweisen und Verantwortlichkeiten. Die Projektbeschreibung wird aktualisiert.

Ende 2015:
Nach einem Besuch von Vorstandvertretern in Tempathang entscheidet Ende 2015 der Verein, in einem separat geführten und zeitlich befristeten Projekt den Wiederaufbau des Dorfes leitend zu unterstützen und möglichst auch zu finanzieren. Als Prinzip muss „Hilfe zur Selbsthilfe“ gelten.

Oktober 2015:
Die Dorfbewohner kehren in ihre zerstörte Ortschaft zurück. Die Wohnsituation in den provisorischen Unterständen ist während des Monsuns prekär und auch im Winter äusserst kritisch.

Juli 2015:
Vertreter des Dorfes gründen eine lokale eigennützige Organisation, deren Zweck die Unterstützung der obdachlosen Dorfbewohner von Tempathang und der Wiederaufbau des Dorfes ist. Die ´“Tempathang Nepemasal Society TNS“ übernimmt im Mai 2016 in Absprache mit dem Schulverein auch die Koordination der Wiederaufbauarbeiten vor Ort und die Erfassung des Arbeitsaufwandes.

April und Mai 2015:
Im April 2015 erschütterten zwei Beben mit Magnituden von 7,8 und 6,7 Nepal. Im Mai 2015 folgten weitere Beben der Stärke 7,2 und 6,3. Die Nachbeben ebbten erst Ende Juli ab. Einer der am stärksten betroffen Distrikte war/ist Sindhupalchowk mit mehr als 3500 Toten und mehr als 63000 total zerstörten Gebäuden.

Finanzierung
Bei 100 Häuser werden die Gesamtkosten des Projektes mit CHF 780 000.- veranschlagt.
Es wird erwartet, dass der nepalesische Staat CHF 250 000.- beiträgt.
Somit besteht ein Finanzierungsbedarf von CHF 530 000.-

Ein Haus kostet ca. CHF 7800.-
Der nepalesische Staat stellt CHF 2500.- pro Haus in Aussicht.
Ein Steindach kostet ca. CHF 2600.-
Ein Monatslohn eines angelernten Experten beträgt ca. CHF 280.-.
Monatliche Benzinkosten belaufen sich auf ca. CHF 110.-.
Die jährlichen Kosten für Werkzeuge und Ersatzteile werden auf CHF 5000.- geschätzt.

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