Kultur und Religion

Das heute in den Grenzen Nepals liegende Mustang war einst ein unabhängiges Königreich. Es ist durch Sprache, Kultur und Religion eng an Tibet gebunden. Die Lopas, die Bewohner Mustangs, sprechen Tibetisch und sind buddhistischen Glaubens. Eine kulturelle Blütezeit erlebte Mustang unter dem Reichsgründer Ame Pal, der um 1400 lebte. Aus dieser Zeit stammen die wunderbaren und einmaligen Malereien in den Klöstern von Lo-Manthang, aber auch die speziellen Höhlenmalereien von Lori Gömpa und Tashi Kabum.
Hauptsächlich vertreten ist die Sakya-Schule. Ihre Vertreter nennt man auch «Rotmützen» zur Unterscheidung von den «Gelbmützen» der Gelugpa-Schule. Der höchste Vertreter der Sakya-Schule ist seine Heiligkeit Sakya Trinzin Rinpoche.
Die Klöster in Mustang waren und sind reich ausgestattet, ihr höchstes geistliches Oberhaupt ist zur Zeit Rinpoche Chopgeh Trichen. In den letzten 10 Jahren hat die Zahl der Mönche wieder zugenommen, die Klosterschulen sind gefragt und wachsen dementsprechend.